Nach einer Krankenhausentlassung muss die Versorgung zu Hause schnell und realistisch organisiert werden: Medikamente, Mobilität, Hilfsmittel, Haushalt, Sturzrisiko, Angehörigenbelastung und Kontaktwege.
Was sofort geklärt werden sollte
Wer ist am Entlasstag zu Hause? Welche Medikamente gibt es? Kann die Person sicher aufstehen, essen, trinken, zur Toilette gehen und schlafen?
Fehlen Pflegebett, Toilettenstuhl, Hausnotruf, Gehhilfe, Hygieneprodukte oder haushaltsnahe Hilfe?
Welche Unterlagen helfen
Entlassbrief, Medikamentenplan, Pflegegradbescheid, vorhandene Verordnungen, Kontaktdaten von Arzt, Kliniksozialdienst und Pflegekasse.
Diese Unterlagen beschleunigen die Einordnung.
Grenzen der App
Bei akuter Gefahr, Sturz mit Verletzung, Atemnot, Brustschmerz, Bewusstseinsstörung oder fehlender Versorgung ist nicht die App zuständig, sondern Notruf oder ärztliche Hilfe.
Stand: 2026-06-21. Orientierung auf Basis öffentlich zugänglicher Fachinformationen. Quelle: BMG Antragsverfahren Pflegeleistungen. Die konkrete Leistungsentscheidung trifft die zuständige Kasse beziehungsweise Stelle im Einzelfall.
