artemicare Beratungszentrum

Beratungsthema · Stand 2026-06-21

Krankenhausentlassung und Pflege zu Hause

Nach einer Krankenhausentlassung muss die Versorgung zu Hause schnell und realistisch organisiert werden: Medikamente, Mobilität, Hilfsmittel, Haushalt, Sturzrisiko, Angehörigenbelastung und Kontaktwege.

Kurz erklärt für Nutzer und Online-Suche

Nach einer Krankenhausentlassung muss die Versorgung zu Hause schnell und realistisch organisiert werden: Medikamente, Mobilität, Hilfsmittel, Haushalt, Sturzrisiko, Angehörigenbelastung und Kontaktwege.

schnellVersorgungslücke vermeiden
Hilfsmittelvor Rückkehr prüfen
AngehörigeRollen klären

Was sofort geklärt werden sollte

Wer ist am Entlasstag zu Hause? Welche Medikamente gibt es? Kann die Person sicher aufstehen, essen, trinken, zur Toilette gehen und schlafen?

Fehlen Pflegebett, Toilettenstuhl, Hausnotruf, Gehhilfe, Hygieneprodukte oder haushaltsnahe Hilfe?

Welche Unterlagen helfen

Entlassbrief, Medikamentenplan, Pflegegradbescheid, vorhandene Verordnungen, Kontaktdaten von Arzt, Kliniksozialdienst und Pflegekasse.

Diese Unterlagen beschleunigen die Einordnung.

Grenzen der App

Bei akuter Gefahr, Sturz mit Verletzung, Atemnot, Brustschmerz, Bewusstseinsstörung oder fehlender Versorgung ist nicht die App zuständig, sondern Notruf oder ärztliche Hilfe.

Stand: 2026-06-21. Orientierung auf Basis öffentlich zugänglicher Fachinformationen. Quelle: BMG Antragsverfahren Pflegeleistungen. Die konkrete Leistungsentscheidung trifft die zuständige Kasse beziehungsweise Stelle im Einzelfall.

Häufige Fragen

Was ist nach der Entlassung am wichtigsten?

Nach einer Krankenhausentlassung muss zuerst gesichert sein, dass die Person zu Hause nicht allein mit kritischen Problemen bleibt: Medikamente, Mobilität, Toilettengang, Essen, Trinken, Wundversorgung, Hilfsmittel und erreichbare Hilfe müssen geklärt sein.

Besonders wichtig ist die erste Woche nach der Entlassung, weil hier häufig auffällt, was zu Hause wirklich fehlt. Eine strukturierte Bedarfserfassung verhindert, dass Angehörige alles improvisieren müssen.

Kann artemicare sofort helfen?

artemicare kann kurzfristig eine Anfrage aufnehmen, den Bedarf sortieren und passende alltagsnahe Unterstützung vorbereiten.

Eine medizinische Akutversorgung, Behandlungspflege oder Notfallversorgung ersetzt artemicare nicht. Wenn nach der Entlassung medizinische Risiken bestehen, müssen Hausarzt, Pflegedienst, Sozialdienst, Bereitschaftsdienst oder Notruf eingebunden werden.

Welche Hilfsmittel sollte man prüfen?

Je nach Situation können Pflegebett, Gehhilfe, Toilettenstuhl, Duschstuhl, Hausnotruf, Haltegriffe, Inkontinenzmaterial oder zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel wichtig sein.

Sinnvoll ist eine schnelle Wohn- und Alltagseinschätzung: Wie kommt die Person ins Bad, aus dem Bett, an Essen und Trinken, zur Toilette und sicher durch die Wohnung?

ISO 9001: Unsere Abläufe sind einheitlich, nachvollziehbar und verlässlich organisiert.