Sturzrisiko ist ein ernstes Warnsignal. Neben medizinischer Abklärung können Hilfsmittel, Wohnraumanpassung, Hausnotruf, bessere Beleuchtung, Stolperfallenbeseitigung und regelmäßige Unterstützung sinnvoll sein.
Was sofort wichtig ist
Nach einem Sturz mit Schmerzen, Kopfverletzung, Bewusstseinsstörung oder Unsicherheit ist ärztliche Hilfe beziehungsweise Notruf zuständig.
Wenn keine akute Gefahr besteht, sollte die häusliche Situation systematisch geprüft werden.
Was zu Hause geprüft werden sollte
Teppiche, Schwellen, Licht, Bad, Toilette, Bett, Wege, Schuhe, Hilfsmittel, Medikamente, Trinkmenge und die Frage, ob jemand regelmäßig nach der Person sieht.
Versora kann beim Hilfsmittel-Check helfen; artemicare kann alltagsnahe Unterstützung einordnen.
Warum Sturzprävention ein Zugpferd-Thema ist
Viele Angehörige suchen nach „Sturz zu Hause was tun“ oder „Senior ist gestürzt“. Die Seite führt nicht in Panik, sondern zu einer klaren nächsten Klärung.
Stand: 2026-06-21. Orientierung auf Basis öffentlich zugänglicher Fachinformationen. Quelle: BMG Zuschüsse zur Wohnungsanpassung. Die konkrete Leistungsentscheidung trifft die zuständige Kasse beziehungsweise Stelle im Einzelfall.
